Die Europäische Linke nahm zum Abschluss des WSF an den Demonstrationen zur Unterstützung Palästinas teil

Die Europäische Linke nahm zum Abschluss des WSF an den Demonstrationen zur Unterstützung Palästinas teil

Das Weltsozialforum in Tunis beendete am Samstag nachmittag seine fünftägigen Aktivitäten mit einer Solidaritätsdemonstration für den Kampf des palästinensischen Volkes. Die Partei der Europäischen Linken (EL) die an verschiedenen Seminaren und Workshops des WSF beteiligt war, nahm an der Demonstration in der tunesischen Hauptstadt teil und schwenkte neben der Fahne der Europäischen Linken unter anderem auch die von Syriza (Griechenland) und L’Altra Europa con Tsipras (Italien).

Während der Demonstration erklärte Natassa Theodorakopoulou, Mitglied des Zentralkomitees von Syriza und im Vorstand der EL, dass die Partei der Europäischen Linken nicht nur hier sei, um an diesem Raum zur Schaffung von Alternativen dabei zu sein, sondern auch, um die tunesische Bevölkerung in ihrem Kampf für Demokratie, Würde und eine bessere Zukunft gegen alle Formen des Terrorismus und der Aggression zu unterstützen: „Die Menschen haben sich entschieden hier zu sein und terroristische Angriffe nicht zu fürchten, weil dies der einzige Weg ist, sich dem zu stellen.“

Die Vertreterin Syrizas fand sehr interessant, dass der Arabische Frühling vor wenigen Jahren starken Einfluss auf die Bewegungen in Europa hatte und nun daran interessiert ist, was in Europa, insbesondere in Griechenland, passiert. „Das zeigt, wie eng die Verbindungen zwischen den Mittelmeerländern sind. Wir müssen sie weiter entwickeln und unsere Beziehungen verbessern, weil das, was in den Mittelmeerländern geschieht, nicht nur für diese Region, sondern auch für Europa und die ganze Welt wichtig ist.“ Sie betonte am Schluss, wie wichtig es sei, wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten für die Region zu finden.

Mindestens 70.000 Delegierte, die mehr als 4000 Graswurzelbewegungen und Organisationen aus 128 Ländern vertraten, waren auf dem WSF anwesend. Dieser globale Treffpunkt für Organisationen und AktivistInnen der Zivilgesellschaft aus aller Welt, um Alternativen für eine gerechtere Gesellschaft zu entwickeln und vorzustellen, ist ein Gegengewicht zum Weltwirtschaftsforum in Davos, wo politische Anführer und Businesseliten ökonomische Themen diskutieren.